Wahl der Evaluationsmethode

Aus Getting Involved!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein kleines (!) Angebot findet ihr in der Methoden-Liste - die Anmerkungen dort sollen auch einen ersten Weg zeigen, wie, wo und wann eine Methode genutzt werden kann. Außerdem sind die folgenden Punkte wichtig bei der Methodenwahl.

[Bearbeiten] Zielgruppe – wer wird gefragt?

Ihr überlegt zum einen, wen ihr eigentlich befragen wollt – manche Methoden eignen sich für Kinder besser als für Erwachsene oder sind für offizielle Situationen geeigneter als für eine interne Befragung. Evaluationen können und sollten manchmal auch anonym durchgeführt werden, denn nicht immer ist eine öffentliche Diskussion sinnvoll. Je nachdem, wie sensibel z.B. ein Aspekt ist oder auch wie die Stimmung in der Gruppe aussieht, entscheidet ihr euch für eine öffentliche, halböffentliche oder geheime Befragung.

[Bearbeiten] Quantitativ oder qualitativ?

Ihr solltet auch überlegen, wie tief die Evaluation gehen soll. Wenn ihr wissen möchtet, wie sich eure Teilnehmenden gerade fühlen, könnt ihr um einen kurzes „Daumen hoch/runter“ bitten. Danach wisst ihr, dass sich zehn Personen gut fühlen und drei nicht so gut. Oder ihr stellt detaillierte Fragen, bei denen ihr auch herausfindet, warum sie sich so fühlen oder was sie brau¬chen, um sich besser zu fühlen. Ihr benutzt also eine quantitative oder eine qualitative Methode – beide sind in Ordnung, wenn sie zur Situation passen, oft ergänzen sie sich gut.

[Bearbeiten] Ergebnisse in Farbe oder ...

Ein weiterer Punkt, den ihr bei eurer Wahl bedenken solltet, ist die Frage der Form, in der ihr die Ergebnisse braucht. Sprache, Bilder, Fotos... Vieles ist denkbar und kann die jeweilige Situation ergänzen oder auch kontrastieren. Wichtig bei den meisten Methoden ist eine möglichst konkrete Fragestellung.

[Bearbeiten] Wenn alles „vorbei“ ist

Die Ausstellung ist abgebaut, die Teilnehmer sind nach Hause gefahren, das letzte Treffen gelaufen, aber das Projekt ist noch nicht zu Ende. Es warten natürlich die Abrechnung und der Abschlussbericht – vor allem aber ist jetzt die Zeit gekommen, in aller Ruhe zurück zu blicken und zu überlegen, was das Projekt gebracht hat: Für einen selbst, für das Team, für die Umgebung. Entscheidend ist dieser Schritt der Reflexion natürlich für jedes Team-Mitglied persönlich. Daneben ist eine Einschätzung des gesamten Projekts sowie einzelner Aspekte der Arbeit aber auch Teil des Abschlussberichts. Um diesen letzten Teil der Evaluation durchzuführen, solltet ihr euch Zeit lassen. Fangt also nicht gleich damit an, wenn die Ausstellung abgebaut ...(siehe oben), sondern nachdem ihr ein wenig Abstand gewinnen konntet – zeitlich und innerlich.

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
In anderen Sprachen