Trainings und Seminare leiten

Aus Getting Involved!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Training.jpg
Viele Projekte nutzen Gruppenprozess zur Wissensvermittlung oder um Menschen zu etwas zu befähigen. Trainings, Workshops, Workcamps, Kongresse oder Seminare - so unterschiedlich sie sind, sie alle eröffnen kollektive Lernräume. Alle diese außerhalb der normalen Wissensvermittlungsinstitutionen stattfindenden Angebote werden unter dem Begriff non-formale Bildung zusammengefasst.

Andererseits - Menschen gewinnen auch einfach so Erfahrung in ihrem Leben. Dazu muss man nicht Teil einer formalen oder non-formalen Lernumgebung sein. Dieses alltagsnahe häufig nicht bewusste Lernen bezeichnet man als informelle Bildung. Projekte, die informelle Lernumgebungen nutzen, konzentrieren sich stärker adarauf, gute Bedingungen zu schaffen, damit Erfahrung und Wissen gewonnen werden kann. Weniger arbeiten sie an ausgeklügelten intensiven didaktischen Konzepten. Das kann zum Beispiel ein Raum sein, ein Netzwerk von Menschen, ein virtueller Raum oder eine Kulturveranstaltung. Menschen nehmen bekanntlich an sehr vielen langweiligen Konferenzen teil, gerade weil das Spannendste an ihnen die informellen Programmpunkte sind.

Wie bereits erwähnt, non-formale Bildung unterscheidet sich von der informellen Bildung. Das Umfeld und die Rahmenbedingungen werden hier häufig ebenso Bestandteil einer bewussten zielorientierten didaktischen Planung. So können sogar Kaffeepausen ein wichtiges Element in einem methodischen Plan werden und auch methodisch gestaltet werden.

Viele Projekte aus der non-formalen Bildung kann man dort antreffen, wo ihre Zielgruppen sind. In Jugendgruppen, im öffentlichen Raum, in internationalen Begegnungen, Waisenhäusern oder Altenheimen. Sie sind prinzipiell nicht an einen konkreten Lernort gebunden. Und heutzutage richten sich solche Bildungsangebote nicht mehr nur an Jugendliche. Lebenslanges Lernen heißt, dass in der Gesamtbevölkerung der Gedanke populär gemacht wird, sich in allen Phasen um Wissens- und Kompetenzgewinn zu bemühen.

So kann man es mit höchst unterschiedlichen Zielgruppen zu tun haben, Manager, Hausfrauen, Studenten, Arbeitslose, Sachbearbeiter. Und doch verbindet die meisten Ansätze der non-formalen Bildung eine gemeinsame Grundlage. Sie glauben daran, dass vor allem Kompetenzentwicklung gefördert werden soll. Zudem betrachten sie das Lernen als einen an Erfahrungen sich orientierenden, nicht linearen Prozess.

Zusätzlich zu dieser breiten Definition, folgt das Konzept der Active Citizenship Education (im Deutschen hat der Begriff eine große Überschneidung mit dem Terminus "politische Bildung") einem normativen Ideal. Sie möchte Menschen dafür befähigen, ihre Rolle als selbständige, selbstbewusste und mitgestaltende Bürger auszufüllen.

[Bearbeiten] Theoretischer Hintergrund

[Bearbeiten] Trainer-Haltung

[Bearbeiten] Didaktische Prinzipien

[Bearbeiten] Moderation

[Bearbeiten] Ideen sammeln und entwickeln

[Bearbeiten] Planung

[Bearbeiten] Wissen der Teilnehmenden, ihre Haltungen und Erwartungen

[Bearbeiten] Kennenlernen

[Bearbeiten] Simulationen, Rollenspiele

[Bearbeiten] Körper

[Bearbeiten] Verhalten reflektieren

[Bearbeiten] Diversity und Identität

[Bearbeiten] Ideen entwickeln

[Bearbeiten] Szenische Methoden

[Bearbeiten] Konflikte

[Bearbeiten] Kreativität

[Bearbeiten] Evaluation in Lernprozessen

[Bearbeiten] Tools


Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
In anderen Sprachen