Theater in Trainings

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Theater bildet die Realität ab und zeigt Sichtweisen und Interpretationen von Lebensszenen. Gleichzeitig ist Theater immer auch Reflexion, ob es im Burgtheater stattfindet, auf der Straße oder in einem Klassenzimmer, und zwar sowohl für die Schauspieler wie für das Publikum. Das Publikum erkennt sich in den auf dem magischen Raum der Bühne gezeigten Situationen wieder. Die Schauspieler können, indem sie die Perspektive wechseln, stereotype Verhaltensweisen leichter erkennen und alternative Handlungsmöglichkeiten für ein Problem finden. Insofern können Theaterspiele dazu beitragen, eine Situation durch ihre spielerische Darstellung zu klären.

Darüber hinaus können durch den spielerischen und unbewussten Umgang mit der Fremdsprache im Spiel Hemmungen der Teilnehmer, im Seminar zu sprechen oder sich zu präsentieren, abgebaut werden. Das gemeinsame Agieren und Lachen schafft Vertrauen. Und schließlich sind Spaß und ein gutes Gruppengefühl wichtige Faktoren bei allen Seminaren.

Um die Ausdrucksmittel des Theaters beherrschen zu können, müssen die Teilnehmer den eigenen Körper beherrschen; damit der Körper ausdrucksfähig wird, müssen sie ihn kennen. Erst dann können Theaterformen angewendet werden, in denen sie sich schrittweise aus der Zuschauer-Situation befreien und zum Akteur werden. Nur so sind die Teilnehmer nicht länger Objekt, sondern werden zum Subjekt, von einem Zeugen des Geschehens zu seinem Protagonisten.

Diese Entwicklung vom Zuschauer zum Handelnden läuft über mehrere Phasen. Den Einstieg für Theaterspiele können daher zunächst körperorientierte Übungen bilden, wie Vertrauensübungen.

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