Statuentheater

Aus Getting Involved!
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In Form von Standbildern werden Situationen und Themen visualisiert. Die Darstellungsform eröffnet einen breiten Interpretationsraum, den die verschiedenen Aspekte des Themas hervorbringen. Ausgangspunkt für Statuentheater können Begriffe oder Situationen sein. Ein Teilnehmer baut als Regisseur die anderen Teilnehmer zu einem Standbild auf.

Diese Methode eignet sich als Einstieg in ein neues Thema, aber auch, um Gesprächsprozesse oder langwierige Diskussionen aufzubrechen und ihnen eine neue Dynamik zu verleihen.

[Bearbeiten] Kurz und knapp

  • 20 Personen
  • 1 Stunde

[Bearbeiten] Durchführung

1. Die Teilnehmer einigen sich auf ein bestimmtes Thema, eine Situation oder ein Problem, das durch ein Standbild visualisiert werden soll. [15 Minuten]

2. Ein oder mehrere Teilnehmer werden als Regisseur gewählt. Die restlichen Teilnehmer werden entweder Statuen im Bild oder sind Beobachter. Der Regisseur entwickelt langsam das Bild und verändert das Arrangement der Statuen, also wo und wie die Personen zueinander stehen, sitzen, liegen ..., die Körperhaltung und den Gesichtsausdruck so lange, bis das Bild seinen Vorstellungen entspricht. Die Mitspieler verhalten sich passiv und reagieren nur auf die Anweisungen des Regisseurs. [20 Minuten]

3. Am Ende bleibt das Standbild etwa 1 Minute stehen und der Regisseur gibt noch einige Erklärungen zu seinem Bild – was er ausdrücken wollte und wie zufrieden er mit dem Ergebnis ist. Im Anschluss berichten die „Statuen“ von ihren Erfahrungen. Schließlich beschreiben die Zuschauer ihre Empfindungen und Assoziationen zu dem Bild. [25 Minuten]

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