Logos und Sprachkonventionen

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Für Institutionen haben Logos und Bezeichnungen eine sehr wichtige Bedeutung für ihre eigene Identität. Ihr könnt es übertrieben finden – aber als erstes achten viele nicht auf die Inhalte, sondern darauf, wie ihr Logo abgebildet wurde und ob die Sprachregelungen eingehalten wurden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lange Namen von Institutionen, korrekter Programm-Untertitel

Immer darauf achten, dass etwaige Untertitel nicht vergessen werden. Wenn etwa auf Eurem Flyer nur „DGzRS“ steht, können das Eingeweihte verstehen, besser aber die erklärende Variante mit berücksichtigen: „Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.“ Unbedingt klären, ob es Gestaltungsvorgaben für den langen Titel einer Organisation gibt oder ob ihr selbst entscheiden könnt, wie er erscheint.

Im Falle des Theodor-Heuss-Kollegs gibt es ebenfalls eine lange Variante: Nach Möglichkeit soll sie verwendet werden, kann aber auch in der eigenen Typografie gesetzt werden: „Ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des MitOst e.V.“

[Bearbeiten] Status der Institution für das Projekt

Ihr seid nicht die deutsche Botschaft oder der Rektor der Uni. Aus der Publikation muss klar werden, welchen Status welche Institutionen haben, wie sie mit dem Projekt verbunden sind. Also nicht: „Das Theodor-Heuss-Kolleg lädt ein“ oder „Zweites Deutsches Fernsehen“. Besser: Das Projekt "Beispiele für beispielhaftes Leben" lädt ein. Ein Projekt im Theodor-Heuss-Kolleg, präsentiert vom Zweiten Deutschen Fernsehen.“

[Bearbeiten] Farben und Varianten

Dank höherer Druckstandards als früher können Institutionen strenge Farbvorgaben für ihre Logos und Publikationsgestaltungen machen, unabhängig von ihrer Praktikabilität. Das kann Euch das Leben schwer machen, etwa, wenn man eine Logodatei in das Layout kopiert ohne sicher zu sein, dass sie die Originaldatei ist. Auf dem Bildschirm sieht es noch gut aus, aber im Druck erscheint das mittlere Grün dann plötzlich neonfarben, weil der Farbmodus nicht gut eingestellt ist: Wenn das passiert, muss man hinterher sehr nett zu den Förderern sein.

Das typische Grün des Theodor-Heuss-Kollegs ist z. B. auch klar definiert, damit es bei vielen Druckereien immer gleich ausgedruckt werden kann. Cyan=60; Magenta=0; Gelb=90; Schwarz=0

[Bearbeiten] Kein Nachbauen, Verzerren oder Verändern

Nie dürfen Logos verzerrt werden oder nachgebaut werden. Auch wenn ihr keinen Unterschied seht - eure Partnerinnen und Partner sehen ihn, da sie täglich ihr Logo anschauen.

Logos verzerren.jpg Schlechte Beispiele

[Bearbeiten] Projektleiterin statt Repräsentantin

Kollegiatin X. ist Mitarbeiterin im Projekt oder Projektleiterin eines von der Robert Bosch Stiftung und dem MitOst e.V. geförderten Projektes. Sie ist keine Repräsentantin des MitOst e.V. oder der Robert Bosch Stiftung. Darauf solltet ihr achten, wenn ihr mit Texten an die Öffentlichkeit geht.

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