Kennenlernspiele

Aus Getting Involved!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ball

Bei diesem Spiel stellen sich alle Teilnehmer und die Seminarleiter in einen Kreis, am besten draußen an der frischen Luft. Ein Teilnehmer wirft den Ball einem Mitspieler zu und ruft dabei dessen Namen, dann ist dieser an der Reihe. Dies wird eine Weile so fortgeführt, bis der Name jedes Teilnehmers mindestens einmal genannt wurde.

Altenrativ: Es wird nicht nur der Name, sondern auch ein Adjektiv mit gleichem Anfangsbuchstaben gerufen, z.B. sonnige Svetlana.

[Bearbeiten] Landkarte

Hier wird an der Wand eine Europakarte befestigt. Der Reihe nach geht jeder Teilnehmer nach vorn, klebt oder malt einen roten Punkt auf seine Heimatstadt und vervollständigt den Satz „Ich lebe gern in meiner Stadt, weil…” Auch hier können gegebenenfalls die Namen wiederholt werden und alle, auch die stilleren Teilnehmer, bringen sich noch einmal ins Gedächtnis. Es wird deutlich, wie groß die Vielfalt der Herkunftsländer ist. Die Karte kann später zur Ausgestaltung des Seminarraums genutzt werden.

[Bearbeiten] Landkarte II

Die Teilnehmer stellen sich in einer gedachten Landkarte auf. Ausgangspunkte sind der Seminarort, die Himmelsrichtungen und die Umrisse des Kontinents. Dann positionieren sich die Teilnehmer entsprechend ihrer Geburtsorte, Studienorte, Wohnorte etc.


[Bearbeiten] Flik-Flak

Die Teilnehmer sitzen in einem Stuhlkreis, alle Plätze sind besetzt. Ein Teilnehmer steht in der Mitte. Spricht nun der Stehende einen Sitzenden mit „Flik“ an, muss dieser den Namen seines linken Nachbarn nennen. Sagt der Stehende „Flak“, muss der Name des rechten Nachbarn genannt werden. Wenn der Sitzende den Namen nicht weiß, wechselt er mit dem Stehenden die Position. Beim Befehl „Flik-Flak“ müssen alle Teilnehmer so schnell wie möglich die Plätze wechseln. Der Langsamste übernimmt die Position in der Kreismitte.


[Bearbeiten] Gesten

Auch hier stellen sich alle in einen Kreis und sagen der Reihe nach zuerst ihren Namen und zeigen dann eine für die typische Geste. Nachdem das jeder getan hat, nennt genau wie beim Ballspiel ein Teilnehmer einen anderen Namen und zeigt dann die dazugehörige Geste, als nächster ist derjenige an der Reihe, dessen Name genannt wurde.

Alternative: Anstelle von typischen Gesten werden Lieblingsbeschäftigungen pantomimisch dargestellt. Vorteil dieser Übung ist die Verbindung von Gesicht, Name und Gesten, was die Einprägung unterstützt und gleichzeitig einen Gesprächsanlass – z.B. über die Lieblingsbeschäftigung – bietet.

[Bearbeiten] Persönliche Symbole

Jeder Spieler überlegt sich ein Symbol für die eigene Person und malt dieses auf eine Karte, die er sich anschließend an die Kleidung heftet. Anschließend werden Paare gebildet, die sich die Symbole gegenseitig erläutern. Beide stellen abschließend das Symbol ihres Partners vor.

[Bearbeiten] Partner-Interview

Jeweils zwei Teilnehmer setzten sich zusammen und befragen sich anhand von vorgegebenen oder frei entwickelten Fragen. Im Plenum wird der Interviewpartner möglichst interessant vorgestellt.

Alternative: Jeder erstellt von seinem Gesprächspartner ein „Wanted”- Plakat mit einem Porträt und den wichtigsten persönlichen Informationen. Diese Bilder können im Seminarraum angebracht werden, in Ruhe bestaunt werden und Erinnerung an einen hoffentlich schönen ersten Abend sein.

[Bearbeiten] Partner-Interview II

Jeweils zwei Teilnehmer setzen sich zusammen und befragen sich anhand von vorgegebenen oder frei entwickelten Fragen. Mehr wird den Teilnehmern zu diesem Zeitpunkt nicht verraten. Nach 10 Minuten setzen sich alle in einen großen Halbkreis, in der Mitte steht ein Stuhl.

Immer ein Paar wird zu dem Stuhl gebeten: einer setzt sich auf den Stuhl, einer stellt sich dahinter und legt dem anderen seine Hände auf die Schultern. Der Stehende beginnt in der 1. Person Singular (Ich-Form) über den Sitzenden zu erzählen. Also: „Ich heiße…, ich komme…!“ Es werden Informationen erzählt, die erfragt wurden oder die sich der Sprechende auch ganz spontan ausdenkt.

Nach der Präsentation hat das Publikum die Möglichkeit, noch 3 Fragen zu stellen. Dabei wird der Stehende gefragt, der aber für die sitzende Person antwortet. Anschließend hat der Sitzende die Möglichkeit zu korrigieren.

[Bearbeiten] Sketching Portraits

Jeder der Teilnehmer malt ein Bild von seinem linken Nachbarn, den er außerdem interviewt (Hobbys, Interessen etc.). Die gesammelten Informationen müssen ebenfalls bildlich dargestellt werden. Die fertigen Porträts werden an einer Wand gesammelt. Wenn die Gruppe nicht zu groß ist, können die Porträts auch vom Zeichner vorgestellt und kommentiert werden.

[Bearbeiten] Punkte-Spiel

Das Spiel geht über vier Runden. Für die ersten drei Runden wird jeweils eine Frage festgelegt, z.B. „Welche Lieblingsfarbe hast du?“, „Was ist dein Hobby?“ etc. Die Teilnehmer gehen in jeder Runde herum, stellen jedem Teilnehmer die entsprechende Frage und merken sich die Antwort. Die Runden können zeitlich begrenzt werden. In der vierten Runde bekommt jeder Teilnehmer ein Blatt mit Klebepunkten und stellt durcheinander den anderen Teilnehmern die bekannten drei Fragen: „Welche Lieblingsfarbe habe ich?“, „Was ist mein Hobby?“ etc. Wenn der Befragte die Antwort nicht weiß, bekommt er einen Klebepunkt auf das Gesicht.

[Bearbeiten] Fischen

In Form von Fischen werden einige Charakteristika über die Teilnehmer gesammelt und Paare gebildet, die sich anschließend gegenseitig vorstellen.

[Bearbeiten] Kurz & knapp

  • 8 bis max. 20 Personen
  • 1 Stunde
  • Material: Pro Person eine Fisch-Vorlage mit zu ergänzenden Aussagen über die Person (möglichst bunt), Stifte, blaues Bettlaken oder Tuch

[Bearbeiten] Schritte:

1. Der Papierfisch wird von jedem Teilnehmer in Einzelarbeit anonym ausgefüllt. Auf der Fischvorlage sind die folgenden Fragen vorkopiert.

  • Am liebsten esse ich…
  • Meine Freizeit verbringe ich am Liebsten mit…
  • An anderen Menschen schätze ich am meisten…
  • Im Moment bin ich…
  • In 10 Jahren will ich…
  • Dorthin möchte ich einmal reisen…

2. Das blaue Tuch wird auf dem Boden als „Meer“ ausgebreitet. Die Teilnehmer werfen ihre Fische ins Meer. Dann angelt sich jeder einen Fisch (wer seinen eigenen Fisch angelt, wirft ihn zurück ins Meer). [15 Minuten]

3. Jeder Teilnehmer versucht nun, den passenden „Fisch“ zu dem Papierfisch zu finden. Dazu können sich alle im Raum bewegen und die anderen Teilnehmer befragen, ob sie zum Fisch passen, z.B.: „Wolltest du schon immer mal nach Indien reisen?“ „Isst du gerne Gummibärchen?“. Wenn alle ihren Fisch geangelt haben, beginnt die Vorstellungsrunde. [15 Minuten]

4. Vorstellungsrunde im Plenum: Eine Person beginnt nun, ihren Fisch mit Hilfe der Fragen vorzustellen, z.B.: „Ich habe XY geangelt, sie ist Germanistikstudentin aus Jerewan und im Moment ganz neugierig auf das Seminar. Sie möchte gerne einmal nach Georgien fahren und...“. Wenn der Fisch will, kann er noch etwas ergänzen. Dann wird der Fisch zum Angler und stellt seinen Fisch vor usw. [30-40 Minuten]

[Bearbeiten] Erfahrung

Wenn man die Methode beim Kennenlernabend verwendet, kann es unter Umständen etwas länger dauern, bis die Teilnehmer ihren Fisch geangelt haben, da man noch wenig übereinander weiß und viele fragen muss. Bei der Vorstellung ist es wichtig, dass der „Fisch“ auch auf der Bühne und möglichst im Mittelpunkt steht, damit sich für die Zuschauer die Informationen mit der vorgestellten Person und nicht mit dem Angler verbinden. Die Fragen können beliebig variiert werden, man sollte jedoch nicht mehr als 5-6 verwenden.

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
In anderen Sprachen