Kennenlernabend

Aus Getting Involved!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Ankommen der Teilnehmer, Begrüßung und Kennenlernen sind wichtige Grundsteine für das Seminar. Wenn es sich organisieren lässt, ist das persönliche Abholen der Teilnehmer vom Bahnhof gut. Viele Teilnehmer sind das erste Mal im Ausland. Die persönliche Begrüßung symbolisiert dem Teilnehmer außerdem: wir freuen uns, dass du da bist!

Für den ersten gemeinsamen Abend stehen das gegenseitige Kennenlernen und die Vorstellung des Seminarteams im Mittelpunkt. Trotzdem kann man in einem lockeren Rahmen Erwartungen und erste Eindrücke abfragen, auf Flipchart sammeln und am Seminarende in die Evaluation einbauen. Die Teilnehmer haben eine anstrengende, lange Reise hinter sich, deshalb ist eine freundliche und offene Atmosphäre der beste Einstieg.

  • Ein oder zwei Moderatoren leiten durch das Programm
  • Ein besonderes Essen wertet den Abend auf.
  • Der Raum sollte ausreichend groß für die Spiele und Präsentationen sein und klein genug, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen.
  • Den Abend mit Informationen und Spielen nicht überlasten.
  • Ein verbindliches Ende setzen.
  • Möglichkeiten für danach anbieten.

[Bearbeiten] Sprache

Bei der Auswahl der Spiele und Übungen sollte man bei internationalen Seminaren das Sprachniveau der Teilnehmer berücksichtigen. Es empfiehlt sich ein Wechsel von verbalen und nonverbalen Übungen.

[Bearbeiten] Begrüßung

Die Begrüßung findet mehrfach statt, unter anderem bei der Ankunft im Hotel. Diese Begrüßung sollte einen lockeren Charakter haben. Eine zweite offizielle Begrüßung sollte zu Beginn des Seminars erfolgen. Der Beginn muß deutlich gekennzeichnet werden, um Verbindlichkeit zu demonstrieren und die einzelnen Teilnehmer als Seminargruppe zu konstituieren.

[Bearbeiten] Sitzordnung

Während des Seminars wird es in der Regel keine Sitzordnung geben. Für den ersten Abend sollten die Seminarleiter jedoch eine Mischung der Teilnehmer anstreben. Außerdem fördert eine Auflockerung eventuell bereits vorhandener Gruppen den Gebrauch der Seminarsprache. Als Varianten der Platzierung bieten sich die folgenden Möglichkeiten an:

[Bearbeiten] Symbol-Karten

Hier wird das Zufallsprinzip der Verteilung der Sitzplätze betont. Vorbereitet werden kleine Kärtchen mit Symbolen oder Bildern, die wie beim Memory-Spiel jeweils doppelt existieren. Die Symbole oder Bilder können gezeichnet oder auch aus der Zeitung ausgeschnitten und kopiert sein; oder man verwendet ein Memory-Spiel. Jeweils eine Karte eines Bildpaares wird auf der Tafel als Platzkärtchen verteilt. Am Eingang zum Raum ziehen die Teilnehmer aus einer Schale ein Kärtchen und suchen am Tisch die Entsprechung dazu.

[Bearbeiten] Postkarten

Postkarten auf so viele verschiedene Arten zerschneiden, wie später Gruppen gebraucht werden (z.B. senkrecht, diagonal, mit Zickzack, mit Wellenlinie,...). Von jeder Postkarte wird die eine Hälfte auf den Tischen verteilt, die andere in einer Schale gesammelt. Darauf achten, dass nicht auf die gleiche Weise zerschnittene Karten zusammen liegen. Am Eingang zum Raum ziehen die Teilnehmer eine Kartenhälfte und suchen den dazugehörigen zweiten Teil. Falls später zufällig Gruppen gebildet werden sollen, können sich immer die Teilnehmer zusammenfinden, die auf die gleiche Art zerschnittene Karten haben.

[Bearbeiten] Papierblumen

Aus Papier in unterschiedlichen Farben werden Blumen gebastelt. Jeder Teilnehmer bekommt am Eingang zum Raum eine solche Blume und sucht sich nach der Farbe seinen Platz. Pro Teilnehmer wird eine Papier-Farbe benötigt. Wenn es weniger Farben gibt, kann die Blume auch mit einem Symbol versehen werden, das der Teilnehmer dann auf seinem Platz wiederfindet.

[Bearbeiten] Namenskarten

Es werden Platzkärtchen mit Namen vorbereitet und auf die Plätze an der Tafel verteilt. Bei der Verteilung kann die Seminarleitung gezielt die Sitzordnung planen: z.B. nach dem Herkunftsland gemischt, nach Hobbies, Interessen oder Studienfach gesammelt.

[Bearbeiten] Namensschilder

Besonders in den ersten Tagen ist es wichtig, dass jeder Teilnehmer ein Namensschild gut sichtbar trägt. Zum einen dient es der direkten Ansprache, in kurzer Zeit kann man sich nicht alle Namen merken. Namensschilder können im Vorfeld vorbereitet werden. Wichtig dabei ist, sorgfältig auf die Schreibung der Namen zu achten.

Eine andere Variante ist, den Teilnehmern das Gestalten ihres Namensschildes selbst zu überlassen. Die leeren Schilder und eine ausreichende Anzahl von möglichst verschiedenfarbigen Stiften werden verteilt. Jeder gestaltet nun sein Schild ganz nach eigenem Belieben.

[Bearbeiten] Spiel mit Namensshildern

Die Verteilung der Namensschilder kann direkt bei der Ankunft erfolgen oder sie können beim Begrüßungsabend auf die Tische verteilt als Platzkärtchen dienen.

Eine weitere Variante ist das folgende kleine Spiel. Jeder Teilnehmer zieht beim Betreten des Raumes, in dem der Begrüßungsabend stattfindet, wahllos ein schon vorbereitetes Namensschild. Nun muß er durch Fragen denjenigen finden, dessen Namen auf dem Schild steht und es übergeben. Hierbei wird ein erster Kontakt hergestellt und die Hemmschwelle überwunden, die noch fremden anderen Teilnehmer in der Fremdsprache anzusprechen.

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
In anderen Sprachen