Johari-Fenster

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Jedes Projektteam ist anders, denn Teams unterscheiden sich durch die Vielschichtigkeit der Qualifikationen und Charaktere. Damit die gemeinsame Arbeit im gruppendynamischen Prozess gesteuert werden kann, müssen die Persönlichkeiten, Ver­haltens­muster oder Vorlieben im Projektteam bekannt sein. Oft ist es unangenehm, genau darüber mit anderen zu reden. Dabei gerät man schnell in den Bereich, in dem öffentliche und private Rollen sich überschneiden. Das so genannte Johari-Fenster zeigt, warum das so ist und erklärt gleichzeitig, weshalb sich die Mühe lohnt, trotzdem mit seinen Teamkollegen darüber zu sprechen.

[Bearbeiten] Bekanntes und Unbekanntes

Das Johari-Fenster geht von zwei Arten des Wissens aus, dem bekannten und dem unbe­kannten. Zudem differenziert es zwi­schen der persönlichen und der öffent­li­chen Rolle eines Men­schen. Konkret stehen sich in einer Matrix vier Kategorien gegenüber: Fremd- und Eigenwahrnehmung (Johari-Fenster)

mir bekannt unbekannt
Anderen bekannt Ich als öffentliche Person Mein blinder Fleck
Anderen unbekannt Mein privates Geheimnis Das allen unbekannte Wissen

[Bearbeiten] Zusammen mehr wahrnehmen

Wenn sich also die Team-Mitglieder über ihre Persönlichkeiten, Stär­ken und Eigenheiten austauschen, erhalten sie wertvolle Hin­weise, was man selbst nicht an sich sieht, wohl aber die anderen: Zum blinden Fleck.

[Bearbeiten] Literatur

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