Identitätsmolekül

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Wie prägt das, wozu wir gehören und das, was für uns normal ist, unsere Sicht auf die Welt? Was ist dann normal? Das Identitätsmolekül hilft uns, sich den vielen Teilaspekte unserer Persönlichkeit und unserer Stellung in der Gesellschaft zu nähern. Darauf aufbauend entdecken wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Lerngruppe.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Kurz und knapp

  • 10-20 Personen
  • A3 oder A4-Arbeitsblatt mit dem Molekül

[Bearbeiten] Vorbereitung

Das Arbeitsblatt mit dem identitätsmolekül wird verteilt. Die Teilnehmenden bekommen die Aufgabe, ihren Namen in die Mitte zu schreiben.

Molekuel.jpg

In die davon abzweigenden Kreise schreiben sie die Gruppen aus der Gesellschaft, die sie charakterisieren und die ihnen momentan besonders wichtig sind: Student, Opernbesucher, Fußballspieler, Mediziner, Trainer, ...

Das sind nicht nur positive Zuordnungen, auch negativ empfundene oder zwiespältige gehören dazu.

[Bearbeiten] Durchführung

In einem ersten Schritt füllt jeder das Molekül für sich aus.

Dann bilden sich Zweiergruppen, die sich je nach Ziel zufällig oder freiwillig finden können. Diese stellen sich ihre Moleküle und ihre Erfahrungen gegenseitig vor.

Im abschließenden Plenum kann man die Teilnehmenden bitten, jeweils einen Aspekt seines Moleküls vorzustellen und die anderen Teilnehmenden bitten, die diesen Aspekt auch als relevant für sich sehen, kurz aufzustehen. Diese Vorgehensweise ergibt einen Überblick über die Gesamtgruppe und ihre Teilidentitäten. Im Gespräch kann eine Rolle spielen:

  • Wie wurde entschieden, was ins Molekül kommt und was nicht?
  • Wie definiere ich mich - konform oder non-konform?
  • Definiere ich mich - oder tun dies andere?
  • Was ist in der Gesamtschau auf die gemeinsame Gruppe neu oder überraschend?
  • Wessen Vertreter sollten dabei sein, sind aber unterrepräsentiert?

[Bearbeiten] Literatur

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