Haptik

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Haptik bezteichnet die gefühlsmäßige Wahrnehmung durch die Verwendung mehrerer Sinnesorgane. Bei der Öffentlichkeistarbeit stehen häufig die sogenannten taktilen Reize im Vordergrund, die uns Oberflächen wahrnehmen lassen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Grammatur

Bezeichnet das Gewicht eines Materials. Papier hat ein Standardgewicht von 80g/m2. Edlere Papiere haben häufig eine höhere Grammatur, z.B. 100g/m2. Visitenkarten-Karton hat häufig 280g/m2.

[Bearbeiten] Oberfläche

Die Oberfläche von Materialien addressiert unsere ganzen Sinne: Sie ist rauh oder glatt, flexibel oder spröde. Damit verbinden wir, ähnlich wie bei Farben unwillkürlich Assoziationen. Diese können sehr unterschiedlich sein. Wenn in einem Land gerade Papiere in Mode sind, die eine rauhere Oberfläche haben (um etwa auf Druckerzeugnisse vergangener Zeiten anzuspielen oder weil dies als ökologisch gilt), so sind in anderen Ländern möglicherweise gerade hochglänzende schwere Bilderdruckpapiere in Mode.

Einen Überblick über verschiedene Papiere geben häufig Musterbücher. Diese stellen Euch Papierhersteller, Büroartikelverkäufer oder einige Druckereien zur Verfügung.

[Bearbeiten] Weißegrad

Sehr weiße Papiere werden künstlich gebleicht und leicht bläulich eingefärbt. Damit absorbieren sie Teile der natürlichen blauen Licht-Anteile und erscheinen somit weißer. Aus Umweltgründen wird zunehmend auf allzu umweltschädliche Bleichungsverfahren verzichtet.

Einfache Umweltpapiere aus Recyclingpapier haben in der Regel einen Weißegrad von 60 - 80 CIE. Die heller gebleichten Recyclingpapiere haben immer einen leichten gelblichen Anteil, kommen aber auf Weißegrade in Höhe von 160 CIE.

[Bearbeiten] Volumen

Das Volumen bezeichnet einfach die Dicke eines Papiers. Diese korrelliert nicht immer mit der Grammatur, denn durch spezielle Papiermischungen oder Herstellungsverfahren lassen sich auch Papiere mit einer leichten Grammatur herstellen, die dennoch ein hohes Volumen haben.

[Bearbeiten] Ungestrichen und gestrichen

Bei der Farbauswahl zum Beispiel ist die Unterscheidung zwischen ungestrichenen (uncoated) und gestrichenen (coated) Oberflächen wichtig. Denn eine Farbe wirkt auf einer glatten Oberfläche anders als auf einer, die das auf sie herauffallende Licht stärkker absorbiert. Zudem muss man speziell bei ungestrichenen Materialien beim Druck beachten, dass die Menge der Farbe ausreichend ist, um ein deckendes, flächiges Ergebnis hinzubekommen.

[Bearbeiten] Lack und Folien

Zudem werden Oberflächen im Druck behandelt.Zum Beispiel mit glänzendem oder mattem Lack, beziehungsweise mit einer matten oder glänzenden Kunststofffolie überzogen. Damit werden Oberflächen unempfindlich gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Andererseits lassen sie sich dann auch nicht mehr ohne Weiteres beschriften.

[Bearbeiten] Gerüche

Wie riecht euer Projekt? Wie riechen eure Produkte? Auch dieses kann man planen. Große Firmen komponieren die Gerüche ihrer Büros und Geschäfte zunehmend, das wird ein einzelnes Projekt nicht tun. Aber dennoch könnt ihr mit Gerüchen eure Botschaft unterstreichen.

Beispielsweise an einem Informationsstand: Es gibt Gerüche, die laden Passanten ein - frischer Kaffee, ein würziger Tee oder der Duft frischen Heus, wenn es euch um Fragen des Naturschutzes gehen sollte. Aber auch eure Print-Produkte werden riechen - hier ist die Grenze zwischen angenehm und unangenehm fließend - sie hängt von der Qualität der Papiere und der verwendeten Druckfarben ab.

[Bearbeiten] Perforation, Prägung, Stanzen

Nach dem Druck kann man Materialien weiter bearbeiten. Stanzungen drücken Teile der Oberfläche nach unten und somit ergibt sich ein dreidimensionaler Effekt. Mit Stanzungen kann man Teile eines Bogens herausschneiden oder Ecken neu gestalten (zum Beispiel abrunden).

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